Kerstin am 30.08.2011
Da wollte ich eben mal den Löwen auf den iMac spielen…das ging gründlich daneben, höchstwahrscheinlich wegen der bootcamp-Partition, wie eine kurze Recherche ergab. Eigentlich hatte ich aber an der gar nichts verändert. Dennoch blieb die Löwen-Installation trotz mehrmaliger Versuche nach kurzer Zeit hängen, die Festplatte sei beschädigt. Auch Neustarts oder die Optionen der Dienstprogramme halfen nichts, stets kam der Löwen-Installer zurück.
Schließlich habe ich von meiner Klon-Platte gebootet und den Schneelöwen zurückgespielt und mich gefreut, dass ich zuvor nicht nur ein Time Machine-Update gemacht, sondern auch den Klon auf den neuesten Stand gebracht hatte. Man kann es nicht genug wiederholen: backups, backups, backups!
Heute habe ich die bootcamp-Partition samt Windows XP ins Nirvana geschickt. Time Machine löschte hinterher über Stunden alte backups und macht sich jetzt an eine Komplettsicherung, die bestimmt noch die ganze Nacht dauern wird…morgen den Klon updaten und schließlich ein neuer Versuch mit dem Löwen wagen. Wehe dem Mistviech!
Update: Ohne bootcamp lief die Installation ohne zu murren.
Kerstin am 2.08.2011
Bisher läuft der Löwe bei uns nur auf dem zwei Jahre alten MacBook Pro mit zwei Benutzerkonten. Die dort gemachten Erfahrungen halten mich bisher davon ab, Lion auf meinem Hauptarbeitsrechner, einem iMac von 2008, zu installieren, bis 10.7.1 da ist.
In den ersten Tagen war ich sehr begeistert. Dann begannen die Probleme, immer wieder lahmte das System, fror ein und war öfter nur durch den kompletten Neustart zum Leben zu erwecken. Die Konsole offenbarte neben zu Erwartendem folgenden Eintrag, der wohl nicht nur hier für Unheil sorgt:
IOSurface: buffer allocation size is zero
Laut diversen Foren hängt diese Geschichte mit Flash zusammen und wird ohne genaueren Hintergrund bei Adobe selbst vermeldet.
Bisher vermeide ich mit relativem Erfolg neue Abstürze, indem ich in Browsern möglichst wenige Tabs nutze und diese bei Nichtgebrauch schließe. istats vermeldet dann eine deutlich geringe Speicherauslastung. Im Sinne des Erfinders ist das natürlich nicht und erinnert eindrücklich daran, warum .0-Versionen mit Vorsicht zu genießen sind.
Kerstin am 24.07.2011
Our answer is more democracy, more openness to show that we will not be stopped by this kind of violence. At the same time we shouldn’t be naive, we should understand that violence can attack our society – we’ve seen that today.” – Norway Prime Minister Jens Stoltenberg
Da es keine offizielle Übersetzung ins Englische zu geben scheint, hier der Link zur norwegischen Regierung.
Kerstin am 6.07.2011
Nach einem Jahr hab ich mir ein noch schlichteres Theme ausgesucht und nur wenig angepasst. Graue Links auf hellem Untergrund ist doch etwas heftig.
Es gibt tagtäglich genug Hektik. Dann kann wenigstens hier Ruhe herrschen.
Kerstin am 3.07.2011
Wer hier schon länger mitliest, weiß, dass ich ein großer Fan von Scrivener und seinen unerschöpflichen Möglichkeiten längere Texte zu schreiben bin. Mit Office und co. führe ich seit 20 Jahren eine Hassbeziehung, weil ich Microsoft aus beruflichen Gründen nicht aus dem Weg gehen kann.
Ungestörtes Schreiben, Ausblenden von Kram, den man nicht braucht, keine Abstürze. Markdown, dessen Nützlichkeit ich gerade für mich entdecke, gern gesehene Beigabe. Was will man mehr?
Trotzdem will ich nicht jedes Mal ein “Projekt” anlegen und festlegen, welche Teile des Funktionsumfanges gerade nötig sind. Für dieses Weniger gibt es mittlerweile eine Unmenge Tools aus der Minimalismus-Ecke, von denen ich so einige ausprobiert habe (Writeroom, Notational Velocity, nvalt etc.). Die fand ich optisch alle nicht so den Knaller, genauso wenig wie das hauseigene Textedit. Schließlich bin ich bei Byword gelandet und fühl mich bis jetzt ganz wohl damit. Macht alles, was ich will. Und diese Markdown-Fußnoten sehen einfach gut aus.