Die Saison ist vorbei

Kerstin am 2.10.2012

Zwei 10er, ein 15er, eine Badische Meile (8,9 km) und zwei Halbmarathons sind die Wettkampf-Ausbeute des Laufjahres 2012. Und die Erkenntnis, dass 21km, gelaufen mit einer herannahenden Erkältung, zu ausdauernder Schlappheit und einer umso übleren Erkältung führen. Aber schön war’s trotzdem. Schnell rennen mag ich erst mal nimmer, sondern nur entspannt durch den Herbst traben. Damit zu den vielen Laufkilometer dieses Jahres noch ein paar weitere kommen.

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Logitech Ultrathin Keyboard Cover

Kerstin am 11.09.2012

Interessant fand ich ich die externen keyboards für das ipad schon immer. Beim schnellen Tippen auf der virtuellen Tastatur produziere ich bis heute großen Murks. Diverse Tests weisen aber auch stets auf die gleichen Kinderkrankheiten hin. Globig, teuer, nicht gut verarbeitet, schlechte Tastatur und so weiter. Eine Zeit lang spielte ich mit der Idee ein keyboard zu kaufen, das man von einer klassischen Schutzhülle entfernen kann, wenn man es nicht braucht. Aber gerade die machen aus dem ipad durch ihre Dicke ein halbes macbook. Als ich vor einigen Wochen die ersten Tests über das Logitech Ultrathin Keyboard Cover gelesen habe, war mir eigentlich schon klar, dass ich, wenn ich schon so viel Geld für eine externe Tastatur ausgebe, dieses Gerät kaufen würde. Übereinstimmend wurde auf die Qualität der Verarbeitung – trotz des kratzeranfälligen Rückens – hingewiesen.
Seit heute ist sie in meinem Besitz und ich tippe gerade diese kleine erste review damit. Das erste Aufladen dauerte ca. zwei Stunden. Die Tasten klingen im Vergleich zur üblichen Apple-Tastatur, die ich am iMac benutze, etwas blechern. Ihre Größe sind für Menschen mit schmalen Fingern genau richtig; Prankenbesitzer könnten vielleicht Schwierigkeiten bekommen. Die Verteilung und Zuordnung der Sondertasten sind gut gewählt.
Trotz des recht hohen Preises ein lohnendes Produkt, mit dem das Tippen Spaß macht.

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Gear Talk: Schuhe

Kerstin am 3.04.2012

kinvara

Von der Sänfte zum Leichtgewicht – nichts trifft die Entwicklung in meinem Läuferschuhschrank besser. Als Anfänger hat man schlicht keine Ahnung, ist wie erschlagen vom Laufschuhangebot und dementsprechend auf Beratung angewiesen. Dennoch finde ich es bezeichnend wie ernüchternd, dass ich mit den Schuhen, die ich am Anfang gekauft habe, nicht mehr laufe. Das liegt nicht daran, dass sie nach vielen Kilometern kaputt wären, sondern weil das Laufen mit ihnen unangenehm, fast schmerzhaft ist und keinen Spaß macht. Abgesehen davon, dass man mit ihnen nicht vom Fleck kommt. Jeder Laufschritt ist eine Belastung für die Gelenke. Diese ersten Exemplare waren relativ schwer und hatten viel Dämpfung, starre Sohlen und eine hohe Ferse. Seitdem hat sich viel in der Laufschuhindustrie getan und der Trend zum reduzierten Leichtgewicht ist unübersehbar, wenn man etwas genauer hinschaut. Leider haben das die normalen Sportgeschäfte immer noch nicht wirklich kapiert, vor allem im Frauenbereich. Da stehen hauptsächlich die rosa- und mintfarbenen Stützmonster herum. Komischerweise kenne ich keine Läuferin, die diese Teile gut findet. Da braucht sich auch niemand zu wundern, warum Laufschuhkauf online immer attraktiver wird. Die Angebotspalette, was Modelle und Farben angeht, ist wesentlich breiter. Natürlich ist mir klar, dass dieser Trend lokale Läden nicht dazu ermuntern wird, ein größeres Angebot bereit zu stellen. Auf jeden Fall kann es nicht schaden, sich hier selbst kundig zu machen. Hat man eine Vorstellung, wie es mit der eigenen Fußbeschaffenheit aussieht, helfen Zeitschriften (wer’s mag) und Seiten wie laufschuhkauf.de oder Runblogger schnell weiter.
Das Foto oben zeigt übrigens meinen absoluten Lieblingsschuh – er dürfte so ca. 600km auf dem Buckel haben – , den Saucony Kinvara der ersten Modellreihe. Er ist sehr leicht, biegsam, mit angenehmer Dämpfung versehen und taugt für lange langsame wie kurze und lange schnelle Läufe. Die Farbe ist nicht sonderlich aufregend, die jetzigen Farben sind aber nicht unbedingt besser. Wasser hat er nichts entgegenzusetzen, aber auch 20km im Dauerregen gehen vorbei. Wie bei vielen Leichtgewichtsmodellen könnte die Haltbarkeit der Sohlen besser sein, dafür hat man schneller eine Entschuldigung um nach einem neuen Modell zu suchen…

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Läufers Stolz…

Kerstin am 2.04.2012

fr

Tolles Wetter, tolle Stimmung! Schön wars. Mein Ziel, den Halbmarathon unter zwei Stunden zu laufen, habe ich auch erreicht, haarscharf.

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Läufers Frust…

Kerstin am 27.02.2012

Da bin ich seit November bei Regen, Wind und Kälte laufend unterwegs, absolviere 10km und 15km-Wettkämpfe in neuen Bestzeiten. Lasse mir für die 8 Wochen bis zum Halbmarathon Freiburg einen Plan machen und werde binnen 4 Wochen von zwei Erkältungen heimgesucht, die mich viele Trainingskilometer kosten. Es ist zum wimmern.

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Zeitnehmer

Kerstin am 19.12.2011

Wer immer behauptet hat, Laufen sei ein billiges Hobby, lügt. Erst kauft man sich dieses, dann jenes und überhaupt. Ab und zu gibt etwas schleichend seinen Geist auf, was nicht billig war, wie z.B. eine teure Pulsuhr, am besten vor dem Wettkampf. Wenigstens so rechtzeitig, dass ich sie, aus Schaden klug, durch ein billigeres Modell ersetzen konnte. Der Forerunner 405 geht in die ewigen Jagdgründe ein, auf ihn folgt Forerunner 210, kompakter, wesentlich leichter einzustellen und zu bedienen, weil von überflüssigem Firlefanz befreit.

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