Archives for category: Nützliches

Teachertool hat es in seiner Ausgabe 2.0 als Testversion wieder auf mein iPhone geschafft. Während ich mit der Vorgängerversion nicht warm wurde und daher nie zur Kaufversion gegriffen habe, enthält das Update viel Neues, das einen Kauf rechtfertigen könnte. Notenbäume, verschachtelte Kategorien, die in allen Bereichen vereinfachte Eingabe von Noten, Bemerkungen, Listen usw. sind ein schlagendes Argument. Als Sahnehäubchen der Export der Daten als csv-Datei, die in der Excel- oder Open Office-Vorlage hüsch anzusehende Datenblätter zum Ausdruck liefern.

Was wären die Computerberatungsdienste ohne Teamviewer? Stundenlange Telefongespräche, die den Hilfesuchenden oft noch hilfloser zurücklassen. Stattdessen fix die beiden Nummern durchgeben lassen und das Chaos beseitigen. Dank des Tweets durch den Nasendackel hab ich eben die iPhone-Version installiert und sie mit dem eigenen Rechner getestet. Flotter Verbindungsaufbau, funktioniert tadellos!

Obwohl ich ein großer Fan von Datensammelprogrammen wie Devonthink Pro Office oder der GTD-Software Omnifocus bin, muss ich eingestehen, dass beide wegen ihrer Mächtigkeit eine gewisse Einarbeitungszeit verlangen. Will man nur schnell etwas Text oder eine Liste von simplen Aufgaben festhalten, erscheint der Aufwand übertrieben. Das geht auch anders, folgt man dem allgegenwärtigen Minimaltrend, vertreten durch Minimal Mac und co. In der Konsequenz sieht das Ergebnis so aus, wie Douglas Barone beschreibt: Unter Verwendung von SimpleText schaltet man Taskpaper und Taskpaper for iPhone, wenn man will Notational Velocity, zusammen. Heraus kommt eine sehr elegante Lösung um reine Textdateien und Aufgaben auf sämtlichen Macs und iPhone ultraschnell zu synchronisieren. Wer Writeroom besitzt, kann auch dieses in die Futterkette einklinken. Die iPhone-Apps verweisen dabei auf simpletext.ws, Taskpaper/Notational Velocity auf ~/user/SimpleText. Hat man in den Einstellungen von Notational Velocity statt einer Datenbank das Speichern in einzelne Textdateien ausgewählt (eh Vorbedingung für die Synchronisation mit Simple Text), bekommt man auch die Taskpaper-Dateien zu sehen, genauso wie auf dem iPhone in Taskpaper und Writeroom sämtliche Einträge von Notational Velocity auftauchen. Alle Einträge können also von allen Programmen gelesen und weiterverarbeitet werden.

Eine Erweiterung wie KeyboardNavigation für Chrome hätte ich auch gerne für Safari, wenn ich keinen Bock auf Mausbenutzung habe. Jeder Link erhält eine Nummer und kann so direkt angesteuert werden.
Eben lese ich, dass Chrome Safari bezüglich des Marktanteils bereits überholt hat. Bei mir nicht (habe eh nur Chromium getestet), Firefox hatte bisher auch keine Chance (ok, Äpfel mit Birnen verglichen).

Endlich habe ich mich dazu aufgerafft Launchbar zu erstehen. Lange genug hat es gedauert, überflüssig, zu teuer, Quicksilver, Spotlight, also wozu. Motiviert von 20% off über Screencasts Online habe ich die 5er-Lizenz für die heimischen Macs erworben und mich mit Dons neuestem screencast daran gemacht endlich das “ich nutze Launchbar als Launcher”-Stadium zu überwinden. Ich bin begeistert! Jetzt kann Launchbar neben den mitgelieferten Search Templates noch ein paar Lexika mehr und ich muss beim Nachschlagen nicht mehr endlos durch die Gegend klicken. Nach einem Blick in die Dokumentation habe ich beschlossen, es erst einmal bei den jetzt bekannten short cuts zu belassen, bevor ich mir gar nichts mehr merken kann.

Wo ich gerade dabei bin: Auch OmniFocus “erinnert” jetzt, aber nicht per push notification, sondern über Einträge in den Kalender. War mir noch gar nicht klar. Auf jeden Fall hat sich über die Vor- und Nachteile dieser Vorgehensweisen eine interessante Diskussion bei TUAW ergeben, bei der auch die OmniFocus-Macher mitmischen.
Update: Eine ausführliche Anleitung, wie die Erinnerungsfunktion auf dem iPhone aktiviert werden kann, findet sich im OmniFocus-Forum.