Archives for category: Allgemein

Eigentlich halte ich solche Sprüche wie “Bloggen ist so 2004″ für ziemliches Gewäsch. Vielmehr ist Bloggen ein Aspekt des für manche ausgelatschten, für andere noch gar nicht wahrgenommenen Web 2.0. Verändert hat es eine Menge, folgt man Tobias Moorstedt in “Jeffersons Erben. Wie die digitalen Medien die Politik verändern.” Er stellt unter anderem die These auf, dass Obama ohne das Internet nie so weit gekommen wäre; außerdem empfiehlt er das Buch zu lesen und gleichzeitig die erwähnten Seiten, Blogs und YouTube-Videos aufzurufen. Ich habe jedenfalls noch nie so viel Zeit online für einen Wahlkampf verschwendet wie diesen Herbst. Natürlich nicht auf der Aktivistenseite, aber es ist schon sehr auffällig, wie lange es dauert, bis bestimmte Nachrichten in die Printmedien gelangen, ob und was überhaupt. Ich erinnere mich an das erste Wochenende, als Sarah P. die politische Landschaft unsicher machte und ich fasziniert verfolgte, wie immer neue Gerüchte durch das Internet waberten um schließlich etablierte Neuigkeitskanäle zu erreichen. Kandidaten werden binnen weniger Stunden zu Hoffnungsträgern gemacht und auch wieder zerstört dank Blogs, YouTube und co. Nichts bleibt unbemerkt, nichts wird vergessen.

Das interessiert jetzt wahrscheinlich niemanden außer mir. Aber als ehemalige couch potatoe will ich diese Zahl ein paar Tage anschauen und mich über die eigene Leistung des letzten halben Jahres freuen.
Soll ich Anfang Oktober bei einem 10 km-Lauf quasi vor der Haustüre mitmachen? Oder erst im nächsten Jahr?

Es gibt einige Programme auf meiner Platte, auf deren Updates ich immer sehnlichst warte, z.B. Bookends. Mittlerweile wurde in den Online Search ein Browser eingebaut, an sich nichts weltbewegendes, dafür aber mit direktem Zugriff auf diverse Bibliotheken, Google Scholar, Spezialdatenbanken der akademischen Welt. Sehr nützlich ist auch die Fähigkeit, ähnlich Papers, mit der Referenz verbundene PDFs, Webseiten etc. herunterzuladen und in die Datenbank einzuordnen. Smart Groups sind schon länger dabei, so dass ich Literatur über Schlüsselwörter weiter unterteilen kann. Zusammen mit Devonthink (Version 2.0 soll dieses Jahr noch kommen) und Scrivener ein unschlagbares Gespann.
Der Gipfel wäre allerdings ein Zugang zu JSTOR für Privatpersonen.

Man kann nie genug Backups haben – eine altbekannte Weisheit, die gerade bei Christoph und Thorsten Thema ist (siehe auch imgriff und Frank Helmschrott). Meine Backupstrategie ist nichts außergewöhnliches, funktioniert bis jetzt aber ohne größere Probleme. Backups werden nur von meinem Hauptrechner gemacht, dem iMac. Das iBook ist aufgrund seines fortgeschrittenen Alters eher Wohnzimmersurfstation. Wenn ich es wegen einer Präsentation mitnehme, werden die benötigten Daten nur dann aufgespielt und hinterher wieder gelöscht.
Insgesamt stehen hier vier externe Platten herum, von denen nur zwei wirklich in Gebrauch sind. Auf der ältesten leben Reste meines immer noch herumstehenden Windows-Rechners (typisch Kiste unter Schreibtisch). Die nächste beherbergt alte Video-Dateien und Backups unseres Intel-Minis, den ich demnächst zum Wohnzimmer-Bilder/Musik-Server umbauen will.
Die dritte enthält wichtige Backups (Dokumente, Bilder) vor der Existenz von Time Machine. Und weil Vorsicht immer besser und ein weiteres Backup nie schlecht sein kann, werden meine wichtigsten Dokumente (darunter 13 Jahre Unterricht, Arbeitsblätter und Materialien nach Fächern, Klassen usw., sowie weitere Großprojekte) weiterhin auf diese Platte mit Hilfe von ChronoSync gesichert. Von den wichtigsten Ordnern des Dokumentordners gibt es noch DVDs fürs Bankfach. Wäre ich wirklich mutig, würde ich endlich große Teile der Aktenordner in den Regalen abschaffen, den Platz könnte ich wirklich gebrauchen. Solange ich aber noch nicht meine Materialien per iBook und Beamer an das Publikum bringen kann, braucht es die Kopiervorlage. Die letzte Platte ist nur für Time Machine da. Wie das funktioniert, braucht man niemandem zu erklären.
Zusätzlich denke ich auch über leicht zugängliche Online-Backups nach. Die iDisk war mir bis jetzt immer zu langsam, vielleicht auch ein Problem unseres eher langsamen DSL-Anschlusses. Jungle Disk klingt nicht uninteressant und wäre einen Test wert.

weg.jpg

Wer hier hier neuen Content vermisst, sei auf das Ende dieser Woche vertröstet. Mehr schöne Bilder wie dieses gibt es dann auch. Sommerzeit ist Freizeit und Ferienzeit!

mm.png

Eben gelang es mir, mich in MobileMe einzuloggen. Mail streikt noch, die Kontakte funktionieren und alles läuft schnarchlangsam.
Update: Und nach zwei Minuten ist alles wieder vorbei…