Eigentlich standen heute lockere 60 Minuten Laufen auf dem Plan, aber bei dem Prachtwetter Straßenstaub schlucken? Lieber den letzten Schnee im Nordschwarzwald mitnehmen! Also schnell den halben Nachmittag genutzt und die Langlaufbretter ins Auto geworfen. Der Parkplatz in Kaltenbronn war gut gefüllt, aber die Läufer verteilen sich im Revier. Der Loipe haben Schneeverwehungen teilweise ganz schön zugesetzt, dennoch herrschen wirklich traumhafte Bedingungen.
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Auch dieser Winter geht zu Ende, echt! Eben habe ich das erste neue Baumgrün des Jahres entdeckt!
Die Sonne scheint zwar, aber es ist saukalt, der gestrige Schnee ist teilweise zu nicht ungefährlichem Eis verklumpt. Ich erhole mich vom wahrscheinlich letzten langen Lauf vor Freiburg, 20 km durch nassen Schnee entlang des Rheins, angesichts der Witterungsverhältnisse gefühlte 30. Patschnasse Schuhe und Socken, abends ein heißes Bad und nur noch hundemüde.

Was wären die Computerberatungsdienste ohne Teamviewer? Stundenlange Telefongespräche, die den Hilfesuchenden oft noch hilfloser zurücklassen. Stattdessen fix die beiden Nummern durchgeben lassen und das Chaos beseitigen. Dank des Tweets durch den Nasendackel hab ich eben die iPhone-Version installiert und sie mit dem eigenen Rechner getestet. Flotter Verbindungsaufbau, funktioniert tadellos!
Eine Woche milde Temperaturen haben den Schnee im Nordschwarzwald fast verschwinden lassen. Auf den Bundestraßen tummeln sich gefühlt sämtliche Rennradbesitzer Baden-Württembergs. Schon morgens um 10 ist der Wald voller Spaziergänger und Biker. Am Fuß des Merkurs hat man die Wahl zwischen steil und sausteil, letzteres ist auch im gehenden Zustand eine Qual.
Heute mal Vorberichterstattung: Die HM-Vorbereitung geht in ihre Schlussphase, vier Wochen bis Freiburg. Gestern durfte ich mich bereits mit einem long jog, der der magischen km-Marke bereits recht nahe kam, auf den morgigen Berglauf auf den Merkur vorbereiten, der die Gruppe, vorbei an der bereits erlaufenen Ebersteinburg, durch die Wälder des Nordschwarzwalds führen wird. Gestartet wird in Kuppenheim.
Da es heute in Strömen schüttet, kann man sich auf völlig vermatschte Waldwege freuen. Der Merkur, benannt nach dem römischen Gott, ist übrigens der Hausberg Baden-Badens.

Obwohl ich ein großer Fan von Datensammelprogrammen wie Devonthink Pro Office oder der GTD-Software Omnifocus bin, muss ich eingestehen, dass beide wegen ihrer Mächtigkeit eine gewisse Einarbeitungszeit verlangen. Will man nur schnell etwas Text oder eine Liste von simplen Aufgaben festhalten, erscheint der Aufwand übertrieben. Das geht auch anders, folgt man dem allgegenwärtigen Minimaltrend, vertreten durch Minimal Mac und co. In der Konsequenz sieht das Ergebnis so aus, wie Douglas Barone beschreibt: Unter Verwendung von SimpleText schaltet man Taskpaper und Taskpaper for iPhone, wenn man will Notational Velocity, zusammen. Heraus kommt eine sehr elegante Lösung um reine Textdateien und Aufgaben auf sämtlichen Macs und iPhone ultraschnell zu synchronisieren. Wer Writeroom besitzt, kann auch dieses in die Futterkette einklinken. Die iPhone-Apps verweisen dabei auf simpletext.ws, Taskpaper/Notational Velocity auf ~/user/SimpleText. Hat man in den Einstellungen von Notational Velocity statt einer Datenbank das Speichern in einzelne Textdateien ausgewählt (eh Vorbedingung für die Synchronisation mit Simple Text), bekommt man auch die Taskpaper-Dateien zu sehen, genauso wie auf dem iPhone in Taskpaper und Writeroom sämtliche Einträge von Notational Velocity auftauchen. Alle Einträge können also von allen Programmen gelesen und weiterverarbeitet werden.




























