textarbeiter: byword

Kerstin am 3.07.2011

Wer hier schon länger mitliest, weiß, dass ich ein großer Fan von Scrivener und seinen unerschöpflichen Möglichkeiten längere Texte zu schreiben bin. Mit Office und co. führe ich seit 20 Jahren eine Hassbeziehung, weil ich Microsoft aus beruflichen Gründen nicht aus dem Weg gehen kann.
Ungestörtes Schreiben, Ausblenden von Kram, den man nicht braucht, keine Abstürze. Markdown, dessen Nützlichkeit ich gerade für mich entdecke, gern gesehene Beigabe. Was will man mehr?
Trotzdem will ich nicht jedes Mal ein “Projekt” anlegen und festlegen, welche Teile des Funktionsumfanges gerade nötig sind. Für dieses Weniger gibt es mittlerweile eine Unmenge Tools aus der Minimalismus-Ecke, von denen ich so einige ausprobiert habe (Writeroom, Notational Velocity, nvalt etc.). Die fand ich optisch alle nicht so den Knaller, genauso wenig wie das hauseigene Textedit. Schließlich bin ich bei Byword gelandet und fühl mich bis jetzt ganz wohl damit. Macht alles, was ich will. Und diese Markdown-Fußnoten1 sehen einfach gut aus.


  1. Yeah! ↩

Bisher 15 Kommentare:

  1. 3.07.2011Rafael says:

    Ich hasse Fußnoten ;)

  2. 3.07.2011Jürgen says:

    +1 :)

    ps. der Link zu Scrivener geht ins Nirvana…

  3. 3.07.2011Kerstin says:

    @Rafael
    Ach komm ;)

    @Jürgen
    Tippfehler.
    Danke! Muss ich wohl so ein plus-Dingens einbauen.

  4. 3.07.2011Jürgen says:

    Null Problemo :)

  5. 3.07.2011Hokey says:

    Lasse mich hier ja immer wieder zu neuer Software inspirieren und Scrivener ist schon so gut wie gekauft. Habe auf meiner Platte gerade noch den „Omm-Writer“ gefunden, der aber sehr rudimentär ist und dessen Export mir nicht gefällt. Kannst du den Nutzen von Markup kurz erklären? Und warum scheint das auch in deinem Blog zu funktionieren?

  6. 3.07.2011Kerstin says:

    Omm-Writer gefällt mir gar nicht. Spiri-Musik und leere Landschaften im Hintergrund – “pretentious ***” wie man im Englischen so sagt.
    Markup sorgt über fett und kursiv hinausgehend für Formatierungen ohne dass ich dabei fette Formatierungsleisten anschauen muss. Markup ist leicht(er) zu merken als html-Syntax (Ansichtssache) und etwas kürzer. D.h. ich kann z.B. in einen Blog-Post schon alle Links hineinschreiben, den Text als html exportieren und das dann ins WordPress-Frontend einfügen. Viel bessere Erklärungen als diese findest du im Multimarkdown Guide und hier.

  7. 3.07.2011Rafael says:

    Kerstin, du kannst dir mal das Markdown Plugin für WordPress anschauen. Es erlaubt dir direkt in Markdown zu posten ohne dabei vorher den Text in HTML konvertieren zu müssen.

    Fußnoten sind schon ganz OK, nur nerven sie im Feed-Reader. Sie werden nie entsprechend als Verweise auf den unteren Teil des aktuellen Beitrags behandelt, sondern als Links die ein Browserfenster öffnen und den Lesefluss unterbrechen.

  8. 3.07.2011Kerstin says:

    Danke für den Tipp – werd ich mir anschauen!
    Klar, Fußnoten im Blog sind eher Spielerei, ich fands nur einfach lustig.

  9. 5.07.2011frank says:

    Stimmt, das Markdown-Plugin läuft auf meinem Blog auch. Prima Sache. Ansonsten wäre mein Tipp, nvALT als Startpunkt zu verwenden – alles in einem Ordner, blitzschnell zu finden und zu öffnen. Und dann die ausgewählte Datei via Shift-Command-O trotzdem mit ByWord oder iA writer zu bearbeiten. Hab’ hier mal was zu meinem Workflow mit Markdown geschrieben.

    Ach ja, und iA writer ist seinen ziemlich hohen Preis auch wert, finde ich, so vom Schreibgefühl her. Und dann gibt es da noch ein paar andere Schreibprogramme. Ich schwanke momentan zwischen nvALT und iA writer, manchmal verwende ich auch noch Fountain Pen.

  10. 2.08.2011Acky says:

    Byword ist seit Version 1.3 richtig gut geworden. Mittlerweile setze ich es sehr gerne ein.

    Das von Rafael erwähnte Markdown Plugin für WordPress setze ich auf meinem Blog auch ein. Funktioniert prima. Zusammen mit MarsEdit hat man auch eine schöne Offline Umgebung (falls man das mag).

    Es wäre schön, wenn jetzt auch noch DEVONthink nativ Markdown unterstützen würde. Hach.

  11. 2.08.2011Kerstin says:

    Da gabs erst einen Blogpost bei Devonthink dazu: “If you work with Markdown in DEVONthink Brett Terpstra’s app Marked (available on the Mac App Store) make it even better: It allows to edit Markdown-styled text with a live preview. With Marked installed right-click a Markdown-formatted document and choose Marked from the Open With sub-menu.” (via)

  12. 2.08.2011Rafael says:

    DTPO soll im Zusammenspiel mit Marked ganz gut funktionieren.

  13. 2.08.2011Acky says:

    Leider hat Brett die letzte Version 1.1 “vergeigt” und sich dazu entschlossen, Marked von Grund auf neu zu schreiben. Bei mir stürzt die Version vielfach ab (unter Snow Leopard).

    Generell ist diese Lösung okay, aber MD so “nativ” direkt in DT wäre schon lecker.

  14. 2.08.2011Kerstin says:

    Mir wärs lieber, sie würden zuerst den sync auf die reihe kriegen. :-)

  15. 2.08.2011Acky says:

    Touché :-)

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