RSS ist nicht tot

Kerstin am 1.06.2011

Jedenfalls nicht für mich. Obwohl ich auch gerne bei Twitter unterwegs bin. Und bei Facebook. Während manche angeblich in ihrem Mail-Programm leben, lebe ich in NNW oder Reeder. Da gibt es neben dem üblichen Mackram viele nützliche Dinge wie die vollständige Economist-Ausgabe. Das kann Twitter trotz seiner Schnelligkeit nicht ersetzen und der geschlossene Garten Facebook schon gar nicht. Wollte ich die ganzen Seiten einzeln ansurfen, würde ich den ganzen Tag nichts anderes tun. Die Inbox ist zwar ziemlich voll, ich habe aber keinerlei Probleme damit bei Zeitmangel über manches hinwegzulesen. Warum das Konzept RSS an so vielen Leuten vorbei geht, kann ich bis heute nicht nachvollziehen.

Bisher 8 Kommentare:

  1. 1.06.2011Thorsten says:

    Ich habe mittlerweile meine (wenigen) RSS-Quellen in Twitter mittels Twitterfeed integriert, dort lese ich, wenn ich Zeit habe.
    In meine Email-Inbox lasse ich keine Informationen, die nicht unbedingt nötig sind.

  2. 1.06.2011Oliver says:

    Sehe ich genauso. Ohne RSS würde ich gar nicht über den Tag kommen.

  3. 2.06.2011Rafael says:

    RSS ist nicht tot. Genau so wenig wie LKWs.

    Ich glaube, dass es für den normalen Anwender zu abstrakt ist. RSS wird aber noch lange als Technologie im Hintergrund und für viele Power-User existieren.

  4. 2.06.2011Kerstin says:

    @Rafael
    Was genau macht RSS abstrakt? Ich bin ja nun auch nicht vom Fach und seh da kein Problem.

  5. 2.06.2011Rafael says:

    Du hast aber immerhin deinen eigenen Blog und weißt somit viel mehr als die meisten Menschen da draußen. Ich glaube einfach, dass man bei RSS das Konzept nicht versteht, dass man „Dinge“ abonnieren kann.

    Wieso kann ich eine Webseite abonnieren? Wieso kann ich gleichzeitig Twitter-Nachrichten abonnieren? Wieso kann ich gespeicherte Suchen bei eBay abonnieren? Wieso kann ich Podcasts abonnieren?

    Alle Dinge gehören irgendwie nicht zusammen. Zwar sind es konzeptionell Webseiten, doch die meisten Benutzer sehen nur Nachrichtenmeldungen der Zeitung, Nachrichten von Freunden und Sachen, die sie kaufen möchten. Webseiten und zusätzlich Feeds sind eine (oder zwei) Abstraktionsebene(n) höher und dadurch—denke ich—unverständlich.

    Feeds werden aber im Hintergrund noch lange Zeit da sein. Zum Beispiel werden Software-Updates von Feeds im Hintergrund gesteuert ohne dass es Benutzer wahrnehmen. Ich denke, dass in der geschickten Vertuschung der Technologie die Zukunft liegt.

    Menschen wollen Nachrichten, Podcasts und Wertsachen. Sie wollen keine Feeds.

  6. 2.06.2011uli b says:

    …ich halte mich auch mit RSS auf dem laufenden …nutze netNewsWire Lite

    …gruß uli

  7. 4.06.2011Jürgen says:

    +1 Warum das Konzept RSS an so vielen Leuten vorbei geht, kann ich bis heute nicht nachvollziehen. :=)

  8. 10.06.2011Daniel says:

    facebook ist echt bähhh… hatte keinen benefit für mich außer lebenszeit verschwendet zu haben. kontakt halte ich zu den wichtigen menschen meines lebens im echten leben :-)

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