Das ist schon gemein, dass Apple keine freilaufenden Wolpertinger verkaufen will. Es wird gemeckert, was das Zeug hält. Die Online-Nachrichtenseite, deren Namen ich nicht nenne, jubelt das iPad zuerst hoch – wahrscheinlich hatten die Schreiberlinge zuerst nur die Promotexte gelesen. Jetzt sind sie wohl endlich bei Twitter, Foren und Blogs angekommen. Daher ein neuer Artikel mit der Message: Das kann ja gar nichts das Teil!
Diese Hysterie geht mir echt auf die Nerven. Kaum jemand hat das Ding in der Hand gehabt! Schwarz oder weiß, dazwischen gibt es nichts. Die Leute, die es haben wollen, kaufen es, der Rest lässt es einfach bleiben. Irgendwo habe ich gelesen, dass es OK sei, nicht jedes Apple-Produkt besitzen zu müssen wollen.
…sehe ich auch so!
Mir gehen sowieso diese ganzen Technik-Reviews auf den Wecker. Natürlich hat kaum ein “Schreiberling” die Zeit, geschweige denn die Ahnung, die ganze Palette der Produkte, die sie ausprobieren müssten, fachgerecht zu testen. So bleibt eben nur, im persönlichen Umfeld Erfahrungen und/oder kompetente Stimmen einzuholen. Oder Mut zum Risiko…
Och, manchmal sind Reviews (egal ob Technik- oder Laufgear) schon OK, vor allem wenn sie wirklich informativ sind und nicht nur hochjubeln oder fertigmachen.
Schön, dass Du hier vorbei schaust – ich hab mich auch schon auf Deinem Blog umgeschaut: wir teilen außer der Lauferei ein Hobby – das, welches mit Doppel-S aufhört.
Es ist wirklich sehr interessant, wie die klassischen
Printmedien über Apple und den iPad berichtet haben. Natürlich wurden wieder religiöse und Sektenvergleiche gezogen, das ist man ja mittlerweile gewohnt.
Übrigens: Die Süddeutsche hat letzte Woche einen Artikel über die Geschichte der Schiefertafeln gebracht :). (wegen iSlate)
Heute ist zu diesem Thema auch ein äußerst seltsamer Artikel im Feuilleton zu finden. Tenor: der iPad sei das Ende des freien Internets. Darunter noch ein Hinweis, es sei ein Gerät, das nur zum Konsumieren entworfen worden sei… Ich lese die SZ wirklich gern (Papierabo), aber manchmal…
…feuilleton eben