Anderthalb Stunden standen bei fröhlichem Schneetreiben auf dem Plan. Ich hatte keine Lust bei starkem Wind ewig an der Straße zu laufen und habe daher die lokale “Anhöhe” erklommen. Dort gibt es eine kleine Hochebene samt Wald. Das stellte ich mir recht angenehm und abwechslungsreich vor. Letzteres auf jeden Fall, jedoch heute versehen mit Schnee und Eis und Wegen, die plötzlich mitten auf dem Feld in einem “Wellental” enden und deftige Kurzanstiege einfordern. Oben angekommen blies mir der Wind den Schnee ins Gesicht. Die diversen Schichten, dünne Skiunterwäsche, Merinokram, Paclite-Jacke, machten sich bezahlt. Leider hatte ich keine Kamera dabei, schöne Motive gab es genug. Abgesehen von mir bisher unbekannten Oberschenkelmuskeln, die auf dem Rückweg zu meckern anfingen und auch jetzt noch leise jammern, wars wundervoll. Ich kann jeden Läufer verstehen, der den Asphalt aufgibt!
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