Im Zeitalter des Internets erscheint die Welt multimedialer und interaktiver als noch vor fünfzehn oder zwanzig Jahren. Das gilt ebenso für das Medium des World Wide Web, hier umso mehr, als dass sich dieser Bereich in den vergangenen Jahren unter dem Schlagwort des Web 2.0 deutlich weiter entwickelt hat. Das Internet wird zu einem „Mitmach-Web“ für jedermann. Die Entwicklung macht auch vor der Geschichtswissenschaft nicht halt, zumal Geschichte in popularisierter Form bereits seit vielen Jahren und in vielen Medien, nicht zuletzt im Internet, eine bedeutende Rolle spielt. Dass dies für die etablierte Fachwissenschaft eine Herausforderung sein kann, der man sich stellen sollte, postulierte diese Tagung speziell zum Thema „Web 2.0 und Geschichtswissenschaft“ schon im Untertitel: Das „Social Networking“ war, so das Anliegen der Veranstalter, in seinem ganzen ambivalenten Potenzial als Herausforderung und als Paradigma zu sehen.
Keine Kommentare.