Einige Gedanken zu Google Wave

Kerstin am 14.10.2009

Ich gehöre nicht zu den “Glücklichen”, die sich bisher am Wellenreiten beteiligen dürfen. Wie immer würde ich natürlich gerne, early adopter-Syndrom. Dann wären die vielen Menschen, die in Twitter nach Wave-Kollegen im deutschen Raum fanden, nicht so allein. Und man kann ja auch viele Dinge anstellen. Beunruhigend finde ich jedoch, wenn von einem “chatting tool” gesprochen wird, das einen vor der Tastatur erzittern lässt (Vorsicht Ironie!). Dank Echtzeit könnte der andere merken, dass man 5 Stunden braucht um einen geraden Satz zu formulieren…
Ein weiteres Chat-Tool braucht kein Mensch, für kurze Botschaften an die Menschheit ist Twitter viel besser und klassisches E-Mail ist noch lange nicht tot. Was mich auf Wave neugierig macht, ist:

If I wanted to brainstorm an idea with a half-dozen or so coworkers, it’s possible that collaborating on Wave might be more fruitful than working through e-mail, IM, or a conference call. (In Wave, everyone could add to and amend lists synchronously—though, of course, you can also do that using Google Docs, too.) (It’s Just Fancy Talk. The Google Wave chatting tool is too complicated for its own good.)

Klar, kann man das mit Google Docs, Wikis, Etherpad oder ich weiß nicht was machen. Gebrauchen könnte ich es gerade allemal, da ich gerade viel in Zusammenarbeit erarbeiten darf. Permanent neue Versionen herumzuschicken ist lästig. Aber vielleicht kann ich die Mitstreiter wenigstens zu Dropbox überreden.

siehe auch Google Wave’s Best Usage Cases, für mich besonders spannend PLP und Research. Vielleicht sollte ich doch noch mal betteln?

Bisher 2 Kommentare:

  1. 21.10.2009Patrick says:

    Bin seit heute bei Google Wave dabei (endlich eine Einladung bekommen) und ich muss sagen – im Ersteindruck für Projektarbeiten sicherlich brauchbar. Allerdings wird es ziemlich unübersichtlich, sobald mehrere Leute viel Reinschreiben (siehe Public Waves).
    Auch die Module sind nicht immer gut angebracht (Maps, Videos und und und). Mal sehen wie sich das noch so weiterentwickelt.

    Ein Vergleich einer Wave kann man am ehesten mit einer Facebook Nachrichtenkonversation ziehen. Nur das bei Wave eben mehr daran teilnehmen.

  2. 21.10.2009Kerstin says:

    Ich habe seit einigen Tagen einen Zugang – von daher muss ich mal schleunigst aktualisieren…Wave ist interessant, aber noch sehr am Anfang. Damit es keine Zeit klaut, muss man es wirklich sehr zielgerichtet einsetzen. In Kleingruppen mit festem Ziel und Thema kann es dann bestimmt zur Effizienz beitragen.

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