Wo ich gerade dabei bin: Auch OmniFocus “erinnert” jetzt, aber nicht per push notification, sondern über Einträge in den Kalender. War mir noch gar nicht klar. Auf jeden Fall hat sich über die Vor- und Nachteile dieser Vorgehensweisen eine interessante Diskussion bei TUAW ergeben, bei der auch die OmniFocus-Macher mitmischen.
Update: Eine ausführliche Anleitung, wie die Erinnerungsfunktion auf dem iPhone aktiviert werden kann, findet sich im OmniFocus-Forum.
Aus Sicht eines Software-Entwicklers ist es interessant, welche Entscheidungen getroffen und welche Prioritäten gesetzt wurden.
OmniFocus ist eine klasse Software. Trotzdem denke ich, dass die Mädels und Jungs einige Sachen komplizierter sehen, als es eigentlich nötig wäre. Overengineering ist hier wohl der passendste Begriff.
Dieses Phänomen zeigt sich für mich darin, dass es mir immer noch nicht gelingt, OF wirklich auszureizen. Ich habe noch nicht die Zeit gefunden alle Möglichkeiten auszutesten.
Dies trifft auch bei mir zu. Das liegt wohl daran, dass einige Sachen überkompliziert angegangen werden und dann auch für den Anwender komplizierter als nötig sind.
Zwar hört man öfter von OmniFocus-Fanboys, das dies gerade das Potenzial und den Vorteil von OmniFocus ausmacht, jedoch bringt es in der Realität auch nichts, wenn nur 5-10% der Anwender die vorhandenen Features nutzen, weil es dem Rest an Zeit, Interesse oder Wissen mangelt.
OmniFocus ist ohne Zweifel in meinen Augen die bestmögliche Alternative, jedoch noch nicht gut genug. Die Anwendung (sowohl auf dem Mac als auch auf dem iPhone) wirkt noch an einigen Ecken und Kanten sehr rau.
Ja, richtig, OmniFocus bietet anscheinend ALLES. Aber nicht jeder muss alles auch nutzen (wie war das gleich bei WORD?). Der Vorteil von OF ist, dass durch die Vielfalt jeder die Sachen nutzen kann, die sie/er braucht. Ich habe nicht den Ehrgeiz, alle Features zu nutzen.
Die Alarmfunktion über iCal finde ich genial – ich nutze PUSH nicht, weil es den Akku so schnell leer saugt. Gute Arbeit von Omnigroup.
;-)