Konzeptionswunder

Kerstin am 15.05.2008
scrivener.png

Lange genug mit Word gekämpft! Im täglichen Kleineinsatz (Arbeitsblätter mit Tabellen und Bildern erstellen) ausreichend, aber nicht um ein Großprojekt zu planen und zu schreiben, das am Ende einem Buch entspricht und an dem sich beständig Teile durch Überarbeitung ändern. Selbst wenn ich Teile in einzelne Dateien aufspalte, verliere ich mich, wenn ich am anderen Ende etwas einarbeite und zum Ausgangspunkt zurück will. Die Absturzgefahr mal außen vor. Mehrere, auf einmal geöffnete Word-Dateien machen mich irre. Außerdem lenkt mich das WYSIWYG beim Schreiben ab, weil ich an der Formatierung herum drehen will. Für eine Einarbeitung in LATEX hab ich keine Zeit und Lust. Außerdem werde ich bereits geschriebene Teile neu anordnen (müssen), damit sie dem Gesamtkonzept entsprechen, nur schreiben kann ich sie so nicht. Ich brauche also eine eierlegende Wollmichsau, mit der ich ungestört schreiben und Fußnoten einbasteln (die später als solche erkannt werden) und Strukturen mit Oberbegriffen erstellen kann. Die Sau muss also auch Outliner-Fähigkeiten haben. Am besten noch mit Versionkontrolle. Gefunden und begeistert: Scrivener ist des Rätsels Lösung. Zwar schon vor längerem angetestet, aber keinen Bezug zur eigenen Arbeit erkannt. Jetzt ergänzt Scrivener wundervoll den Workflow DevonThink Pro OfficeBookends. Wenn Word brav ist, darf es das Endergebnis formatieren.

Bisher 1 Kommentar:

  1. 15.05.2008Thorsten says:

    Würde gerne so einen typischen deiner Workflows mal skizziert (grafisch und Text) sehen, würdest du dir mal die Mühe machen wollen?

    Würde das gerne auch bei mir im Productivity-Blog :hehehe: veröffentlichen, wenn du magst, so als Gastbeitrag :jaja:

    Na, wie schauts aus?

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