Heute ist es ziemlich schwül draußen und die Gemüter kochen schneller als gewöhnlich hoch. Sind die vielen neuen Web2.0-Dienste sinnvoll oder nur reine Zeitverschwendung, im Extremfall sogar gefährlich, weil sie in die Privatsphäre der Nutzer eindringen und/oder ihre Rechte beschneiden? Diskussionen sowohl beim Macoholic, als auch beim Admartinator.
Meine Meinung habe ich schon beim Ad kundgetan und zitiere eben:

Vielleicht gibt es einen Zustand zwischen totaler Web2.0-Abstinenz und der Nutzung der für einen passenden Dienste. Auf die konzentriere ich mich und beim Rest bekomme ich Völlegefühle und lass die Finger weg.

Daher eine kleine Auflistung der Dienste, auf die ich ungern verzichten möchte und solcher, die auf der potentiellen Abschussliste stehen. Mich würde interessieren, was auf eure Listen kommt.

Essentials:

  • Flickr – gerade sehr umstritten und das mit Recht. Ich bin auch noch ziemlich angesäuert wegen der Filterregeln, die bei den unmöglichsten Dingen zuschlagen. Andererseits schätze ich neben dem allgemeinen Handling als Einsteigerin im Bereich der digitalen Spiegereflexkameras diese wunderbaren Gruppen, die meine Kamera (u. U. mein Objektiv) nutzen. Ich kann viele gelungene Bilder anschauen und anhand der Einstellungen nachverfolgen, wie sie entstanden sind.
  • Librarything – mein Einstieg in die Web2.0-Welt. Wer selbst gern und viel liest, kann bestimmt nachempfinden, wie spannend es ist, Bücherregale anderer Leute zu betrachten, auch wenn sie nur virtuell sind. Bis heute von nur drei Leuten beständig weiterentwickelt, um fanatische Büchersammler glücklich zu machen. Angesichts mancher Sammlung von 8000 Büchern und mehr packt mich der Neid (besser nicht, wir bekommen schon jetzt keine weiteren Regale mehr unter…).

Auf der Abschussliste:

  • Twitter, Jaiku – ein nettes Hintergrundrauschen. Man schuftet am Rechner und sieht, dass es anderen auch nicht besser geht. Aber braucht man nicht.
  • Last.fm – auch nett, da man einiges über die gehörte Musik erfährt und das Empfehlungssystem ganz gut ist. Ich kann aber ohne. Während der Arbeit am Rechner beibt bei mir so gut wie immer die Musik aus, weil ich mich sonst nicht konzentrieren kann.

Zählen Blogs als Web2.0? Wenn das so ist, bin ich total abhängig (wenn man die Zahl meiner abonnierten Feeds als Richtmaß nimmt).