11/21/2006

Der wesentlichen Vorteil eines Smartphones besteht für mich darin, dass man es durch Programme erweitern kann. Will man den Anbieter glücklich machen und das eigene Konto leer, geht das per Handy (UMTS – bloß nicht! – oder W-Lan) oder per Bluetooth. Die Programme sind vergleichsweise klein, so dass man auch die lahme Übertragung vom imac ertragen kann. Danach findet sich die Installationsdatei (meistens mit der Endung “.sis”) im Posteingang. Bei Aufruf kann sie entweder auf dem internen Speicher oder der externen Mini SD-Karte installiert werden. Alle neuen Programme landen automatisch im Ordner “Installationen”, sie können aber auch in eigene oder andere Ordner verschoben werden.
11/21/2006
Ich habe bereits über die Tastengröße und den Druckpunkt der Tasten des alten Handys gemeckert. Wer jetzt bösartig ist, stellt natürlich die Frage: Ja und? Vorher waren sie waagerecht und jetzt sind sie hochkant ausgerichtet, mickrig sind sie beide.


Wer genau hinschaut, sieht jedoch den Unterschied. Mal abgesehen von der Verarbeitungsqualität löst die Anordnung einiges, so dass es sich auf dem e61 mit Hilfe der Sondertasten ziemlich flott tippen lässt. Das alte verlangte genaues Zielvermögen unter Einsatzes des Fingernagels. Wie das mit “dicken Wurstfingern” klappen soll, blieb mir bis zum Schluss verborgen.
11/21/2006

Von Haus aus kennt isync das e61 nicht. Es lässt sich aber mit Hilfe des mactomster-plugins dazu erweichen, es schließlich in den heiligen Hallen zu akzeptieren.
11/20/2006

In meiner Spielzeugkiste lebt als weiteres Vergleichsobjekt ein Palm T5, dem zur Perfektion leider die Telefon-Funktion fehlt. Treos kommen angesichts ihrer Bricketdicke, GPRS-Beschränkung und des gesalzenen Preises nicht in Frage. Das hat sich zwar im Falle der ersten beiden Punkte geändert, aber Windows Mobile? Nein, danke.
Viele, vor allem Amerikaner, sehen das anders – für die Leser von PalmAddicts kommen nach Gott (unglaublich wie viele Bibeln und Bibel-Programme der durchschnittliche Palmnutzer so braucht) sofort das Treo oder der Palm Tx.
11/20/2006

Dem Nokia e61 gingen schon so einige Vorgänger voraus. Mein allererstes Handy war ein Nokia-Knochen, dann kam ein Siemens, ein Ericsson (T68 glaube ich, sehr stylish, bis auf den klobigen Antennenstummel), und zwei weiteren Sony Ericssons. Letzere litten massiv unter ihrem Branding, das dem Verkäufer von meiner Seite per Druck zentral positionierter Tasten immer wieder unfreiwillige Zusatzeinkünfte brachte.Der unmittelbare Vorgänger hatte außerdem extrem positionierte Tasten, die selbst ich mit meinen kleinen Fingern nur unter Vorsicht (Druckpunkt?) bedienen konnte.
Aber eigentlich sind das alles nur Ausflüchte. Die Zeit war reif für “das” Handy, welches ich mir selbst aufgrund einer erfreulichen beruflichen Gegebenheit schenken wollte. Es sollte telefonieren, viele Formate schlucken, interessante technische Möglichkeiten unbeeinflusst von durch Branding verursachter Verstümmelung bieten, am besten per W-Lan das Internet nutzen (Datentarife sind ein Trauerspiel) und mit den Macs gut zusammenarbeiten. Lahme eingebaute Knipsen (machen Handys nur dick), aufdringliche Klingeltöne und ähnliches waren bei der Wahl nicht von Belang.
Seit einem halben Jahr besuchte ich also regelmäßig die Seiten von mir bevorzugter Handymarken auf der Suche nach dem Überhandy, das angesichts meiner Spezialwünsche wohl ein Smartphone sein musste.
11/20/2006
Mit Blogs gespielt, ab und zu was veröffentlicht, mittlerweile bin ich bestimmt beim fünften Blog angelangt. Drei schlummern bereits in den ewigen Jagdgründen: der erste bei blogger.com, der zweite mit einem System, dessen Namen mir nicht mal mehr einfällt, der dritte mit Movable Type. Den hab ich aber dann abgeschafft, weil ich endlich Kategorien wollte (und die cgis meinen universitären Host zum Dauerwürgen brachten…), WordPress lustiger fand und es schließlich über weblogs.us umsonst ausprobieren konnte. Heute existieren zwei WordPress-Blogs als virtuelle Zettelkästen auf meiner eigentlichen Domain, ein weiterer erfüllt offizielle Aufgaben.
Man sollte es ja nicht laut sagen, aber zu dem hier wurde ich gezwungen, vom macoholic. Er hat mich mit einem Song bestochen, damit ich über mein allerneuestes Spielzeug blogge, die eierlegende Wollmilchsau Nokia e61.

Zufällig stehen hier noch so einige andere Spielzeug herum, unter anderem eine ganze Batterie Macs in verschiedenen Ausführungen.

Da das e61 eigentlich nichts anderes ist als ein weiterer Computer, an dem es jede Menge auszuprobieren und einzustellen gilt, bleibt abzuwarten, wie es sich im Zusammenspiel mit den anderen Hausgenossen schlägt: Vorhang auf für “The Zoo: Stories of Interdependence Involving Some Macs”.
So ganz stimmt das ja nicht mit den fünf Blogs. Als überzeugte “Geisteswissenschaftlerin” muss ich aber auch nicht zählen können…