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Wichtigstes Hilfsmittel bei der Übertragung von Programmen und Dateien ist eindeutig der Austausch per Bluetooth. Macs und e61, sowie Palm T5, verbinden sich ohne Probleme miteinander. Sobald die Datenmenge aber 10 MB überschreitet wird mir das Ganze zu zäh. Größere Dateien werden per Kabel wesentlich schneller übertragen. Besitzt das Gadget ein externes Laufwerk in Form einer Speicherkarte wird es am Mac als Laufwerk angezeigt, so dass Dateien per Drag und Drop darauf abgelegt werden können.

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Beim Neuerwerb eines Gadgets sollte man nie die Folgekosten unterschätzen! So fiel mir dieses hübsche “Display-Headset” auf der Nokia-Zubehörseite auf. Nicht, dass es mir an Kopfhörern aller Art mangeln würde, aber sobald man das e61 auch für Musik und Podcasts einsetzt, macht sich das mitgelieferte Einknopf-Headset nicht sonderlich toll, ganz abgesehen von der Tatsache, dass Nokia von Anfang an einen vernünftigen Audioausgang hätte verbauen können statt des allseits bemängelten “pop-ports”, der für den Einsatz üblicher Kopfhörer erst ein Adapterteil verlangt. Zum Glück für meinen Geldbeutel ist es noch nicht lieferbar. Immerhin war das Ladekabel fürs Auto sehr billig.
Wenn ich gerade schon dabei bin – eine vernünftige Halterung fürs Auto wäre nicht schlecht und eine Anbindung ans Autoradio über den itrip. Testweise bin ich mal mit aufgedrehtem Podcast durch die Gegend gefahren, aber da muss man schon arg langsam fahren um etwas davon zu haben.

Technospielzeuge scheinen fast zwangsläufig zu vermehrtem Bloggen zu führen. Eine Übersicht über die wichtigsten Blogs zum Thema findet sich hier.
Besonders (relative) Neukäufer scheinen davon erfasst zu werden…

Radio auf dem e61

Eigentlich hatte ich nicht erwartet, dass das e61 in Konkurrenz zu meinem ipod oder gar itunes tritt. Sogenannte Walkman-Handys kommen mir immer noch komisch vor – Apples “Indoktrination” hat ganze Arbeit geleistet ;-).
Die W-LAN-Funktion des e61 eröffnet ganz andere Möglichkeiten der Handynutzung und zeigt, wohin die Reise geht. Ich definiere sogenannte Zugangspunkte und lege z.B. fest, dass mich das Handy immer fragen muss, auf welche Weise Datenverbindungen durchgeführt werden sollen – Pech für die Anbieter mit den unverschämten Preisen für ihre Paketdienste! Ich kann einzelnen Bookmarks explizit zuweisen, dass sie nur in meinem Heimnetz (W-LAn) geöffnet werden. Das gilt auch für das schon von mir beschriebene Podcasting-Programm. Das Abrufen der podcasts kann automatisiert werden, so dass sie sich jeden Tag von selbst aktualisieren.
Noch netter ist das Programm, dass mir ermöglicht Internet-Radiostationen anzuhören. Dazu muss man zuerst zwei Programme herunterladen, die shoutcast-engine und einen Internet Radio Client. Dann wählt man nur noch einen der angebotenen Sender aus. Diesen und viele andere Hinweise auf nützliche Programme und Einsatzmöglichkeiten stammen von e-series, einem Blog, das auf viele andere interessante Seiten linkt. Mittlerweile hat ein hilfreicher Geist herausgefunden, wie man die interne Senderliste mit weiteren Sendern bestückt. Interessant ist auch der Hinweis, wie man über eine Webseite englische und irische Radiosender mit dem vorinstallierten Real-Player anhören kann.

Warum kauft man sich ein Gerät, dass als “Businesshandy” vermarktet wird, wenn man keinen Grund hat es als solches zu nutzen?
Ich telefoniere nicht übermäßig viel mit meinem Handy, aber ich war schon immer auf der Suche nach einem Gerät, das mir ansatzweise die Möglichkeiten eines Macs bietet und gleichzeitig nicht viel Platz braucht. Also: Dateien, ebooks, Bilder und ähnliches… Mein Palm hat das schon ganz gut hinbekommen, trotzdem wollte ich immer das Überhandy, frei von Verstümmelungsversuchen der Anbieter.

Neulich habe ich in den Kommentaren beim macoholic verkündet, dass das e61 meinem ipod (3. Generation, immer noch sehr schön, finde bis heute die Sensortasten schöner als das graue Clickwheel) Konkurrenz macht. Leider kann ich bisher nicht auf so viele podcasts zugreifen wie mit itunes (das Programm greift auf ein bestimmtes Portal zu, muss nachschauen welches), megalange Feedadressen eintippen sind nicht so mein Ding. Hier ist definitiv Verbesserungspotential für das Podcasting-Programm von Nokia angesagt, das noch in der Betaphase und eigentlich für das N91 gedacht ist.

Podcasting app from Nokia

Immerhin ist “All Songs Considered” vom amerikanischen National Public Radio dabei, das einmal pro Woche eine interessante Auswahl von alt bis neu bietet, weit entfernt vom Chartgeschmack. Per Bluetooth lässt sich natürlich jede andere mp3-Datei übertragen, wobei meiner besseren Häfte elektronische Frickelmusik beim Fussball anscheinend eher wenig gefällt.