Gear Talk: Schuhe

Kerstin am 3.04.2012

kinvara

Von der Sänfte zum Leichtgewicht – nichts trifft die Entwicklung in meinem Läuferschuhschrank besser. Als Anfänger hat man schlicht keine Ahnung, ist wie erschlagen vom Laufschuhangebot und dementsprechend auf Beratung angewiesen. Dennoch finde ich es bezeichnend wie ernüchternd, dass ich mit den Schuhen, die ich am Anfang gekauft habe, nicht mehr laufe. Das liegt nicht daran, dass sie nach vielen Kilometern kaputt wären, sondern weil das Laufen mit ihnen unangenehm, fast schmerzhaft ist und keinen Spaß macht. Abgesehen davon, dass man mit ihnen nicht vom Fleck kommt. Jeder Laufschritt ist eine Belastung für die Gelenke. Diese ersten Exemplare waren relativ schwer und hatten viel Dämpfung, starre Sohlen und eine hohe Ferse. Seitdem hat sich viel in der Laufschuhindustrie getan und der Trend zum reduzierten Leichtgewicht ist unübersehbar, wenn man etwas genauer hinschaut. Leider haben das die normalen Sportgeschäfte immer noch nicht wirklich kapiert, vor allem im Frauenbereich. Da stehen hauptsächlich die rosa- und mintfarbenen Stützmonster herum. Komischerweise kenne ich keine Läuferin, die diese Teile gut findet. Da braucht sich auch niemand zu wundern, warum Laufschuhkauf online immer attraktiver wird. Die Angebotspalette, was Modelle und Farben angeht, ist wesentlich breiter. Natürlich ist mir klar, dass dieser Trend lokale Läden nicht dazu ermuntern wird, ein größeres Angebot bereit zu stellen. Auf jeden Fall kann es nicht schaden, sich hier selbst kundig zu machen. Hat man eine Vorstellung, wie es mit der eigenen Fußbeschaffenheit aussieht, helfen Zeitschriften (wer’s mag) und Seiten wie laufschuhkauf.de oder Runblogger schnell weiter.
Das Foto oben zeigt übrigens meinen absoluten Lieblingsschuh – er dürfte so ca. 600km auf dem Buckel haben – , den Saucony Kinvara der ersten Modellreihe. Er ist sehr leicht, biegsam, mit angenehmer Dämpfung versehen und taugt für lange langsame wie kurze und lange schnelle Läufe. Die Farbe ist nicht sonderlich aufregend, die jetzigen Farben sind aber nicht unbedingt besser. Wasser hat er nichts entgegenzusetzen, aber auch 20km im Dauerregen gehen vorbei. Wie bei vielen Leichtgewichtsmodellen könnte die Haltbarkeit der Sohlen besser sein, dafür hat man schneller eine Entschuldigung um nach einem neuen Modell zu suchen…

4 Kommentare

Läufers Stolz…

Kerstin am 2.04.2012

fr

Tolles Wetter, tolle Stimmung! Schön wars. Mein Ziel, den Halbmarathon unter zwei Stunden zu laufen, habe ich auch erreicht, haarscharf.

2 Kommentare

Läufers Frust…

Kerstin am 27.02.2012

Da bin ich seit November bei Regen, Wind und Kälte laufend unterwegs, absolviere 10km und 15km-Wettkämpfe in neuen Bestzeiten. Lasse mir für die 8 Wochen bis zum Halbmarathon Freiburg einen Plan machen und werde binnen 4 Wochen von zwei Erkältungen heimgesucht, die mich viele Trainingskilometer kosten. Es ist zum wimmern.

6 Kommentare

Zeitnehmer

Kerstin am 19.12.2011

Wer immer behauptet hat, Laufen sei ein billiges Hobby, lügt. Erst kauft man sich dieses, dann jenes und überhaupt. Ab und zu gibt etwas schleichend seinen Geist auf, was nicht billig war, wie z.B. eine teure Pulsuhr, am besten vor dem Wettkampf. Wenigstens so rechtzeitig, dass ich sie, aus Schaden klug, durch ein billigeres Modell ersetzen konnte. Der Forerunner 405 geht in die ewigen Jagdgründe ein, auf ihn folgt Forerunner 210, kompakter, wesentlich leichter einzustellen und zu bedienen, weil von überflüssigem Firlefanz befreit.

2 Kommentare

Abendausrüstung

Kerstin am 4.11.2011

lampe

Und los gehts mit dem Training für die Winterlaufserie! Die Truppe hat sich heute zum ersten Mal getroffen und gemütliche 12 km hingelegt. Dabei konnte ich die neue Lauflampe gleich testen. Wenn ihr irgendwo in der Nacht einen Haufen Lichtpunkte seht, sind das wir!

6 Kommentare

Klein-NAS

Kerstin am 2.11.2011

Anderthalb Wochen mit der DS211j sind vorbei, ich bin absolut zufrieden. Im Vergleich zu Olivers DS411 bietet sie zwar nur 2 Schächte und das Gehäuse ist pures Plastik, ich hatte beim Einbau der Platten jedoch nie das Gefühl, dass irgendetwas abbrechen könnte. Einbau und Ersteinrichtung sind supereinfach, da kann man wirklich nichts falsch machen. Das Webfrontend ist mehr oder weniger selbsterklärend. Zur Beschleunigung der Konfiguration finden sich bei Synology bebilderte Anleitungen, mit denen man übliche Wünsche wie RAID-Volumes, Zugriff von außen, Mailserver, TimeMachine schnell realisieren und sich die Lektüre des Handbuchs ersparen kann. Von der Geräuschentwicklung bin ich angenehm überrascht, meine alte WD-TimeMachine-Platte hört sich im Vergleich wie ein Düsenjäger an.

Keine Kommentare